Degression bei Einspeisevergütung für PV-Anlagen beschleunigt sich

Wie die Bundesnetzagentur bekannt gibt, sinken die Vergütungssätze für Strom aus Photovoltaikanlagen schneller als nach dem Energie-Einsparungsgesetz vorgesehen: statt um 1% sinken die Sätze ab 01. November dieses Jahres um 2,5% monatlich. Da der Vergütungssatz einer Anlage mit der Inbetriebnahme festgelegt und auf die gesamte Laufzeit festgeschrieben wird, wirkt sich eine Verzögerung bei der Fertigstellung immer stärker aus. Schuld ist die weiterhin sehr hohe Zubaurate bei PV-Anlagen in Deutschland, die einen Anstieg der gesamten Vergütung für Solarstrom bedeutet. Die Refinanzierung dieser Mehrausgaben beim Stromeinkauf erfolgt über den Strompreis, den die Endverbraucher zu zahlen haben, nämlich über die sogenannte EEG-Umlage. Diese steigt ab 2013 um mehr als 1,7 ct/kWh bzw. um rd. 47%. Angesichts dieser Entwicklung wird der Eigenverbrauch von Strom aus dem Betrieb von PV-Anlagen immer interessanter, um so mehr, je später die Inbetriebnahme erfolgt und die Differenz zwischen Vergütungssatz und Verbraucherpreis schrumpft. Tendenziell scheint sich damit der Wirtschaftlichkeitsgedanke vom unternehmerischen Gewinn auf die hauswirtschaftliche bzw. innerbetriebliche Einsparung zu verschieben. Wichtig jedoch ist schließlich, was unterm Strich herauskommt – für die Umwelt genau so wie für den eigenen Geldbeutel. Und das kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein…

Photovoltaik-Anlage: Neues zum Investitions- abzugsbetrag für Gründer

Der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG ermöglicht es Unternehmen, bis zu 40% der Aufwendungen für eine geplante Investition schon bis zu 3 Jahren vor der eigentlichen Ausgabe steuerlich geltend zu machen und so in der kostenintensiven Anschaffungsphase eine steuerliche Entlastung nutzen zu können, die wie ein zinsloses Darlehen wirkt, das erst in den Folgejahren im Zuge verminderter Abschreibungen „zurückgezahlt“ werden muss.*)

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Solarkataster online

Ob die Investition in eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach lohnend ist, hängt nicht zuletzt von der Lage des Hauses und seiner baulichen und natürlichen Umgebung  ab. Allein der Augenschein gibt hierüber keine zuverlässige Auskunft. Um wenigstens eine grobe Orientierung über die mögliche Ausbeute an Solarstrom zu ermöglichen, haben deutschlandweit die ersten Städte begonnen, ein flächendeckendes Solar-Kataster anzulegen, das online für jeden frei zugänglich ist. Im Rhein-Main-Gebiet gehören mittlerweile Mainz, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach dazu.

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Photovoltaik-Anlagen – mehr Gestaltungsspielraum durch steuerliche Vereinheitlichung

Die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für Strom aus Photovolatik-Anlagen geht seit diesem Jahr schrittweise zurück, doch der Trend, auf bisher ungenutzte Hausdächer Photovolatik-Anlagen montieren zu lassen, ist ungebremst. Das liegt u.a. daran, dass die Preise für die entsprechenden Module stetig sinken – durch technologische Verbesserungen, welche die Stromausbeute pro Flächeneinheit steigen lassen und durch wachsende Konkurrenz unter den Herstellern. Doch werden gerade die selbständigen Aufdachkonstruktionen, welche die homogenen Dachziegelflächen teilweise mit grauen Rechtecken überdecken, deren Anordnung allein nach Effizienzgesichtspunkten erfolgt, häufig als ästhetisch problematisch angesehen. Als Alternative hierzu bieten sich Anlagen an, die in die Dachkonstruktion integriert werden, u. a. in Form von Solardachsteinen, Solardachfolien oder Indach-Solarmodulen, welche den Gesamteindruck des Daches weniger stören und zusätzliche architektonische Gestaltungsspielräume eröffnen. Wenn sich Investoren bislang dennoch eher für eine Aufdachanlage entschieden haben, lag das sicherlich in den meisten Fällen an Wirtschaftlichkeitserwägungen, denn die steuerliche Unterscheidung beider Formen ließ die Aufdachanlagen häufig attraktiver erscheinen. Dieses Auswahlkriterium ist Anfang dieses Monats weggefallen.

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