Obergrenze „Kleinbetragsrechnung“ rückwirkend angehoben

Die Verwaltung hat die Grenze für Kleinbetragsrechnungen – das sind Rechnungen, die einen Höchstbetrag (brutto) nicht überschreiten – rückwirkend ab dem 01.01.2017 angehoben. Danach brauchen Rechnungen, die insgesamt nicht höher als EUR 250,00 sind, nur die folgenden Mindestangaben zu enthalten:

Ausstellungsdatum, Namen, Anschrift und Steuernummer des liefernden bzw. leistenden Unternehmers, Name und Anzahl der gelieferten Ware(n) oder erbrachten Leistung(en) sowie den Hinweis auf die im Gesamtbetrag enthaltene gesetzliche bzw. ermäßigte Umsatzsteuer bzw. ggf. auf die sog. Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG.

Es erübrigt sich somit bei diesen Kleinbetragsrechnungen die Angabe der Daten des Rechnungsempfängers sowie von Netto- und Umsatzsteuerbeträgen.